MUNIA: Mentoring und Netzwerkarbeit zur Integration in den Arbeitsmarkt

MUNIA: Mentoring und Netzwerkarbeit zur Integration in den Arbeitsmarkt

Am 1. Juli 2015 ist unser FCZB-Projekt MUNIA – Mentoring und Netzwerkarbeit zur Integration in den Arbeitsmarkt an den Start gegangen. Gemeinsam mit Netzwerkpartner_innen und ehrenamtlich arbeitenden Mentor_innen wollen wir junge haftentlassene oder straffällige Frauen und Männer dabei unterstützen, im Beruf Fuß zu fassen.

Unsere Partner_innen sind die Agentur für Arbeit, Jobcenter, mehrere Berliner Justizvollzugsanstalten, Bewährungshilfe, Jugendbewährungshilfe und Unternehmen.

MUNIA - Mentoring und Netzwerkarbeit zur Integration in den ArbeitsmarktHaftentlassene oder straffällig gewordene Menschen sind mit einer Vielzahl sich gegenseitig verstärkender Probleme – wie z.B. fehlende schulische und berufliche Abschlüsse, Schulden, familiäre Schwierigkeiten, gesundheitliche Einschränkungen – konfrontiert, die es zu bewältigen gilt. Die Straffälligkeit verstärkt diese Problemlage zusätzlich. Insbesondere Arbeit zu finden und sich am Arbeitsplatz zu bewähren, stellt eine große Hürde dar.

Im Projekt MUNIA werden Haftentlassene und unter Bewährungsaufsicht stehende Frauen und Männer zwischen 18 und 35 Jahren bei ihrer Integration in den Arbeitsmarkt begleitet.

Direkte Abstimmungsprozesse zwischen den Berliner Arbeitsagenturen und Jobcentern, Unternehmen und Justizbehörden, der Einsatz von Mentor_innen zur Begleitung und Unterstützung sowie vorbereitende Qualifizierungsmaßnahmen sollen für die Haftentlassenen/Straffälligen konkrete individuelle Lösungen zur Einmündung in Arbeit, Qualifizierung oder Ausbildung ermöglichen.

Das FCZB steuert und koordiniert alle Aktivitäten, begleitet und berät die straffälligen/haftentlassenen Frauen und Männer, ist Ansprechpartnerin für alle mit dem Projekt  kooperierenden Institutionen und knüpft zwischen diesen Verbindungen und organisiert z.B. fallbezogene Absprachen.

Das Projekt MUNIA wird im Rahmen der ESF-Integrationsrichtlinie Bund durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.