MUNIA: Mentoring und Netzwerkarbeit zur Integration in den Arbeitsmarkt

MUNIA: Mentoring

Eine beruflich erfahrenere Person (Mentor_in) berät eine andere, jüngere Person (Mentee), die sich am Anfang ihres Berufs- oder Lebensweges befindet. Ein Mentor oder eine Mentorin unterstützt, berät und hilft, z.B. bei Jobsuche und Bewerbung, Besuchen bei Ämtern oder bei der Lösung persönlicher Probleme. Mentoring ist präventiv und wird eingesetzt, bevor die Probleme unlösbar werden.

Mentor_innen

Mentor_innen im Projekt MUNIA sind berufstätig oder nach langer Berufserfahrung im Ruhestand. Sie sind geduldig, hören zu, beraten und unterstützen. Sie begleiten junge Menschen beim beruflichen Einstieg oder der Neurorientierung – und lassen sie dabei ihren eigenen Weg gehen.

Mentoring ist ehrenamtliche Arbeit: normalerweise einmal wöchentlich über ein Jahr lang. Beide Seiten haben etwas davon: Die Mentees erfahren viel aus dem Berufsleben; die Mentor_innen erhalten Einblicke in Ansichten, Weltbilder, Themen der jüngeren Generation und helfen jungen Menschen wieder Fuß zu fassen.

Mentees

Die MUNIA-Mentees sind zwischen 18 und35 Jahre alt. Sie sind gerade aus der Haft entlassen oder stehen noch unter Bewährung. Um sich beruflich neu orientieren zu können, möchten sie von einer Mentorin oder einem Mentor unterstützt werden.

Wenn nach einem Kennenlerntreffen die Chemie zwischen beiden Parteien stimmt, kann es losgehen mit dem Mentoring. Ort und Zeit der Treffen bestimmen Mentee und Mentor_in selbst.

Gerne begleiten die MUNIA-Projektmitarbeiterinnen die ersten Treffen.

Weiterführende Informationen finden Sie auf der MUNIA-Website

Das Projekt MUNIA wird im Rahmen der ESF-Integrationsrichtlinie Bund durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.